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Fahrradfahren bedeutet Lebensfreude, 

ist für leidenschaftliche Radler ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. Ein Unfall oder eine Krankheit machen Ihnen Radfahren unter bisherigen Bedingungen schwierig bis unmöglich? Es gibt viele Möglichkeiten auch mit Handicap sicher und sportlich Rad zu fahren. Wir beraten Sie gerne und ausführlich. Und vor allem können Sie bei uns gleich probefahren. 

Verschiedene Dreirad-Modelle stehen dafür bereit. Die Trikes von AnthroTech, Hase und das ICE  T sind auch im Reha-Einsatz möglich und bewährt. Sie können bequem einsteigen, sitzen etwa auf Sitzhöhe eines Stuhls. Sie können Ihr eigenes Tempo fahren, auch ganz langsam, beim Anhalten an einer Kreuzung oder am Berg können Sie die Füße oben lassen und aus dem Stand in aller Ruhe wieder anfahren. Sie brauchen keine Sorge zu haben, daß Sie das Gleichgewicht verlieren. Alle diese Räder sind durch den tiefen Schwerpunkt kippsicher auch beim Überfahren von Bordsteinkanten, Wurzeln, Schlaglöchern. Für das gemeinsame Fahren mit Partner oder Kind ist das Hase Pino ein schönes Tandem mit allen Reha-Optionen bis hin zum Handbike.

Radfahren bringt Ihnen Kondition, fördert die Motorik, kräftigt die Muskulatur, regt die beiden Gehirnhälften an, bringt Freude bei Bewegung an frischer Luft. Es erweitert den eigenen Mobilitätsradius oder macht Sie vielleicht überhaupt erst ohne fremde Hilfe (wieder) mobil. 

Sie können bei uns im Geschäft die unten aufgeführten Pedale und Kurbeln ausprobieren. Wir montieren sie an einem Sesseldreirad für eine Probefahrt. Die Montage von Kurbel und Pedal erfordert ein bißchen Zeit. Freitag und Samstag ist bei uns erfahrungsgemäß häufig mehr Betrieb als an anderen Wochentagen. Wenn Sie einen Beratungstermin unter der Woche wahrnehmen können, geht es im Geschäft  ruhiger zu und wir können uns meist ganz alleine auf Sie konzentrieren.

Sie können mit dem PKW direkt vor unserem Haupteingang parken. Der Haupteingang führt barrierefrei in den Laden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung, wie Sie wieder voller Freude in die Pedale treten können.

Spezial-Pedale

     

bulletRiemen und Gummiband zur einfachen Fixierung
bulletFußhalterung mit Klettverschlüssen. Kontur und Winkel verstellbar. Als Erwachsenen- und Kinderpedal erhältlich. Bei motorischen Störungen.
bulletWadenhalter, der seitliches Pendeln des Beines nach innen oder außen verhindert. Individuell einstellbar.
Kurbeln

bulletKurbelarm-Verkürzer. Verringert den Tretkreis. Bei eingeschränkter Kniebeweglichkeit und unterschiedlich langen Beinen. Trainingseffekt möglich bei trainierbaren Beinen durch Verschieben des Kurbelarm-Verkürzers bis hin zur Normallänge der Kurbel.
bulletPedalpendel. Bei starker Einschränkung der Beinbeugung. Trainingseffekt wie bei Kurbelarm-Verkürzer möglich.
Gurte

Zur Sicherung des Passagiers auf dem Stufentandem Hase Pino, eines Kindes auf dem Hase Trets.

Sonderumbauten

  

bulletHandbike  Für Rollstuhlfahrer. Das Vorderrad rutscht nicht durch. Das handbike kann mit einem zweiten Kettwiesel als Tandem zusammengekoppelt werden. Handbike-Umbau für Kettwiesel, Lepus, Pino möglich.
bulletLenkerverlängerung einseitig / beidseitig (bis zu 80 cm möglich)
weitere spezielle Hilfen
bulletEinhandbetrieb. (Schaltung, Bremse)
bulletBlinkanlage
bulletStockhalterung zur Befestigung der Gehhilfe. Mit einer Hand können Sie Ihre Gehhilfe befestigen und entnehmen.

 

Kostenträger

Dreiräder und das Stufentandem Pino sind schon ganz oder teilweise bezuschußt worden. Die nachfolgende Argumentationshilfe kann Ihnen eine Hilfe für das Gespräch mit Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse sein.

Die Herstellerfirma Hase (Lepus, Pino) hat die nachfolgende Argumentationshilfe erarbeitet, die Ihnen beim Gespräch mit Ihrem Kostenträger hilfreich sein kann:

Erfahrungsgemäß werden die Kosten beim Lepus in fast allen Fällen und beim Pino in vielen Fällen ganz oder teilweise von den Kostenträgern übernommen.  Sollen die Kosten der Fahrzeuge von Kostenträgern übernommen werden, ist wie folgt vorzugehen:

Im § 33 des 5. Sozialgesetzbuches ist der Anspruch gesetzlich krankenversicherter Personen auf Hilfsmittel definiert. U. a. heißt es in Absatz 1: "Versicherte haben Anspruch auf Versorgung mit orthopädischen und anderen Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen, soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen oder nach § 34 Abs. 4 ausgeschlossen sind." Ein derartiger Ausschluß besteht für unsere Fahrzeuge nicht. Es geht also um folgende grundlegende Fragen:

A) Hat das gewünschte Rad einen therapeutischen Nutzen?

Diese Frage hängt vom Krankheitsbild ab, und wird vom Arzt in Form einer Verordnung beantwortet. Der Kostenübernahmeantrag muß den therapeutischen Wert darstellen. Stichworte für die Stellungnahme des Arztes:

• Anregung der Sinne
• Muskeltraining
• Unterstützung von krankengymnastischer Behandlung
• Anregung und Stärkung der Herz-Kreislauffunktionen
• Koordinationsförderung zwischen Armen und Beinen sowie zwischen linker und rechter Körperhälfte
• Selbstständigkeit
• physisches und psychisches Durchhalten
• Mobilität
• Verbesserte, wenn nicht sogar ermöglichte Mobilität
• größerer Aktionsradius
• Selbständigkeit, durch Ladefläche sind z. B. Einkäufe möglich

Außerdem muß der Vorteil gegenüber anderen Hilfsmitteln deutlich gemacht werden.
Für den Lepus gilt z. B.:

• Entlastung der Handgelenke und des Oberkörpers
• Ergonomische und rückenfreundliche Fahrhaltung
• Kipp- und Fahrsicherheit
• Erschütterungsarm, da rahmengefedert
• Bedienungsfreundlich, da sehr flexibel einstellbar
• Transportabel, da faltbar

Für das Pino gilt z. B.:

• Kommunikation mit der Begleitperson
• Beifahrer befindet sich im Blickfeld der Begleitperson
• Fahrsicherheit, da der Schwerpunkt der Begleitperson höher liegt

Weil unsere Fahrzeuge noch nicht im Hilfsmittelkatalog der Kostenträger mit aufgenommen worden, muß vor allem klargestellt werden, daß es sich in erster Linie um den medizinisch-therapeutischen Wert und nicht um das Freizeitvergnügen handelt. Deswegen ist es wichtig zu verdeutlichen, daß die Fahrzeuge aufgrund ihrer speziellen technischen Gestaltung und die Möglichkeit zur Anbringung spezieller Adaptionen dem Wesen nach Hilfsmittel sind.

B) Ist das gewünschte Rad erforderlich?

Ein Hilfsmittel ist erforderlich, wenn sein Einsatz zur Lebensbetätigung im Rahmen der allgemeinen Grundbedürfnisse benötigt wird. Zu den allgemeinen Grundbedürfnissen ist dabei auch ein gewisser körperlicher und geistiger Freiraum zu rechnen, der die Teilnahme am gesellschaftlichem Leben umfaßt. Die Erschließung eines Aktionskreises von mehreren Kilometern zählt durchaus zu den Grundbedürfnissen. Dies ist in vielen Fällen nur mit Fahrzeugen eines gewissen Technikstandes möglich. Auf unsere Produkte stoßen in der Regel Personen, die ernsthaft selber nach einer Problemlösung für sich suchen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und stellen Sie ihm die Vorteile des Produktes Ihrer Wahl dar, denn in der Regel kennt der Arzt keines dieser Fahrzeuge.

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